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FF Döllnitz


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Geschichte

Verein

Aus der Vereinsgeschichte der Freiwilligen Feuerwehr Döllnitz


Ausgehend von einer Feuerlöschordnung, die vom Bezirksamt Vohenstrauß in seinen Bezirksamtsblättern bekanntgegeben wurde, trafen sich am 29. April 1888, wahrscheinlich im hiesigen Gasthaus, eine stattliche Zahl von Männern aus der damaligen Gemeinde Döllnitz, zu der die Ortschaften Bernrieth, Tanzmühle, Weinrieth, Reisach und Thonmühle gehörten.

Als Gründungsmitglieder sind im Stammbuch der Freiwilligen Feuerwehr Döllnitz folgende Personen eingetragen:

Name

Stand

Wohnung

Alois Brandl

 

Döllnitz

Andreas Maier

Bauer

Döllnitz

Josef Stöckl

Gütler

Reisach

Michael Versch

Gütler

Reisach

Michael Striegl

Bauer

Reisach

Johann Stöckl

Gütler

Reisach

Johann Bäumler

Bauer

Reisach

Josef Eger

Bauer

Reisach

Alois Schöberl

Bauernsohn

Reisach

Josef Roth

Bierbrauer

Döllnitz

Georg Simon

Bauer

Döllnitz

Robert Rieder

Schreiner

Döllnitz

Wolfgang Baier

Bauer

Bernrieth

Peter Bäumler

Bauer

Döllnitz

Josef Kellner

Bauer

Bernrieth

Johann Betz

Schuhmacher

Weinrieth

Michael Kindl

Bauernsohn

Weinrieth

Jakob Hierold

 

Reisach

Johann Reil

Austragsbauer

Reisach

Johann Richthammer

Bauernsohn

Reisach

Ulrich Sommer

Gütler

Döllnitz

Josef Eger

Getreidehändler

Reisach

Jakob Bauer

Bauernsohn

Reisach

Johann Schmucker

Bauernsohn

Reisach

Martin Schöberl

Bauernsohn

Reisach

Sebastian Großmann

Bauer

Bernrieth

Michael Piehler

Bauernsohn

Döllnitz

Die Vereinstätigkeit war von einigen Unterbrechungen gezeichnet, so hatten zum Beispiel die beiden Weltkriege ihre Auswirkungen auf die Freiwillige Feuerwehr Döllnitz.
Fehlende Protokolle Aus diesen Zeiten bezeugen, dass damals die Vereinstätigkeiten ruhten.

Seit dem 29. April 1888 bekleideten folgende Mitglieder das Amt des Vorstandes und des Hauptmanns/Kommandanten:

1. Vorstand

1888

Alois Brandl

Döllnitz

1891

Josef Roth

Döllnitz

1906

Georg Marx

Weinrieth

1909

J. Bodensteiner

Bernrieth

1911

Matthias Maier

Döllnitz

1913

Johann Betz

Döllnitz

1924

Richard Roth

Döllnitz

1934

Joseph Maier

Döllnitz

1947

Nikolaus Plecher

Döllnitz

1952

Johann Baumer

Döllnitz

1955

Willi Schmidt

Döllnitz

1957

Josef Hutzler

Döllnitz

1965

Josef Lingl

Döllnitz

1975

Johann Piehler

Döllnitz

1980

Josef Lingl

Döllnitz

1995

Josef Kleber

Döllnitz

2010

Johann Kellner

Döllnitz

Hauptmann/Kommandant (ab 1924)

1888

Georg Marx

Weinrieth

1906

Johann Bodensteiner

Bernrieth

1909

Georg Marx

Weinrieth

1910

Elias Schmidl

Weinrieth

1914

Johann Schwabl

Döllnitz

1924

Josef Großmann

Bernrieth

1928

Peter Deml

Weinrieth

1930

Adolf Rieder

Döllnitz

1947

Simon Kleber

Döllnitz

1951

Johann Schwabl stv.

Döllnitz

1957

Josef Saller

Döllnitz

1959

Moritz Rieder

Döllnitz

1980

Johann Piehler jun.

Döllnitz

1992

Josef Bäumler

Döllnitz







Eine im Jahr 1892 angeschaffte Feuerspritze mit Handbedienung war für den Transport durch die Feuerwehrleute mit einer Deichsel ausgerüstet. Auch das Einspannen von Pferden war möglich.
Sie ist heute immer noch im Besitz der Feuerwehr Döllnitz und nach einer Restaurierung im Jahr 1981 weiterhin voll funktionstüchtig.






Mit dem Abgang der Ortschaft Reisach aus der Gemeinde Döllnitz im Jahr 1947 verkleinerte sich auch der Mitgliederstand der Freiwilligen Feuerwehr Döllnitz.

Einen entscheidenden Einfluss auf die Vereinstätigkeit hatte die Anschaffung eines Tragkraftspritzenanhängers mit Motorspritze, TS 8/8 von Ludwig, im Jahr 1960 durch die Gemeinde.

Größere Brandeinsätze gab es am 6. Januar 1963, als die Scheune und Stallung am Anwesen Bamler in Fischerhammer niederbrannten sowie am 24. Juli 1965 in Döllnitz beim Brand des Anwesens Kammerer.

Um bei künftigen Brandeinsätzen gut gerüstet zu sein, wurde am 18. Juli 1964 die erste Leistungsprüfung in Döllnitz durchgeführt.
Teilnehmer waren Kommandant Moritz Rieder als Gruppenführer, sowie Siegfried Kleber, Josef Hierold, Johann Bodensteiner, Xaver Maier, Karl Bäumler, Hans Simon, Johann Weißenburger und Josef Lingl.
Alle legten die Stufe I Bronze mit Erfolg ab.

1. Gruppe der FF Döllnitz
erste Reihe v. links: KBM Tschierschke, Bgm Adolf Rieder, Herr Wildenauer, KBI Striegl;
zweite Reihe v. links: Xaver Maier, Siegfried Kleber, Johann Simon, Josef Hierold, Moritz Rieder;
dritte Reihe v. links: Josef Lingl, Karl Bäumler, Johann Bodensteiner, Hans Weißenburger

Übergabe des Abzeichens an Xaver Maier durch KBI Striegl und Herrn Wildenauer





80-jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe
vom 26. - 29. Juni 1970

Ein bedeutendes Ereignis für die Feuerwehr Döllnitz war das 80-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe im Juni 1970. Nach intensiver Vorbereitung durch den Festausschuss, dem die Mitglieder Josef Saller, Johann Betz, Johann Piehler, Adolf Rieder, Michael Kleber, Xaver Maier, Johann Schwabl, Josef Kindl, Johann Schönberger und Hans Kammerer angehörten, wurde das Fest am Freitagabend mit einem Standkonzert der Blaskapelle Sepp Dobmeier eröffnet.

Bürgermeister Eduard Baier nahm den traditionellen Bieranstich vor. Festleiter Hans Kammerer begrüßte neben den Ehrengästen zahlreiche Besucher.

Am Samstagabend fand vor dem Kriegerdenkmal, das sich damals noch im Bau befand, die Heldenehrung statt. Im Festzelt nahm Kreisbrandinspektor Striegl Ehrungen verdienter Mitglieder sowie die Verleihung der Leistungsabzeichens in Bronze an die zweite Gruppe vor.

Am Sonntag wurden die Einwohner von Döllnitz mit dem Weckruf der Blaskapelle Dobmeier auf einen bedeutenden Tag vorbereitet. Elf Festdamen und die Blaskapelle holten die Fahnenbraut Maria Saller von zuhause ab. Anschließend stellte man sich mit dem Patenverein, der Freiwilligen Feuerwehr Tännesberg, zum Kirchenzug auf. In der Kirche wurde dann die neue Fahne der Freiwilligen Feuerwehr Döllnitz durch Pfarrer Richard Heimerl gesegnet.





Nachmittags lockte der Festzug viele Besucher von nah und fern nach Döllnitz. Vierzig Vereine aus der Umgebung waren gekommen, um am Festzug teilzunehmen. Nach dem Festzug traf man sich im Festzelt, wo sich Jung und Alt bei einer frischen Mass Bier der Brauerei Balk Kleinschwand und Blasmusik der Blaskapelle Dobmeier unterhalten lassen konnten.
Am Montag Abend klang des Fest mit einem bunten Abend aus.



Bieranstich durch Bürgermeister Eduard Baier

Festdamen, Fahnenmädchen und Fahnenabordnung am 28. Juni 1970











Die Entscheidung des Gemeinderates für die Feuerwehr Döllnitz ein Löschfahrzeug anzuschaffen, wurde von der Feuerwehr sehr begrüßt.
Am 19. Oktober 1971 wurde das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF 8/8 an die Freiwillige Feuerwehr Döllnitz übergeben.

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